Für Journalistinnen und Journalisten

Als Fachklinik für den gesamten Verdauungstrakt, Urologie, Onkologie und Psychosomatik bietet das Barmherzige Schwestern Krankenhaus Wien seinen Patient*innen inderdisziplinäre Expertise von der ersten Diagnose über die Behandlung bis zur Nachsorge.

Diese Expertise stellen wir sehr gerne auch Pressevertretern zur Verfügung. Wir freuen uns über Ihr Interesse und Ihre Kontaktaufnahme an kommunikation.wien@bhs.at.

 

Unsere Presseaussendungen

Neue Wege in der Pflege: Jobsharing auf Führungsebene

Um Führungspositionen in der Pflege zu attraktiver zu gestalten, geht das Barmherzige Schwestern Krankenhaus Wien mit Jobsharing neue Wege. 

Zwei Pflegerinnen im Jobsharing

DGKP Sonja Buchberger und DGKP Sabina Girstmaier teilen sich die Stelle der Stationskoordinatorin auf der Station 2.

Topsharing – also die Teilung einer Führungsposition – ist in der Pflege in Österreich noch ganz neu“, sagt Pflegedirektorin Dipl.-PWin Isabell Koßmann, sie hat dafür die Aufgaben der Stationskoordination komplett auseinander genommen und neu zusammengesetzt. „Wir geben damit insbesondere Mitarbeitenden die noch in einer Ausbildung sind, Eltern die sich mehr Zeit für ihre Kinder wünschen oder jungen Talenten die Chance eine Führungsposition kennenzulernen.“ Topsharing stärkt zudem die Chancengleichheit von Frauen und Männern.

Konkret teilen sich zwei Führungskräfte auf Station 2 inhaltlich und zeitlich die Stelle der Stationskoordination (STK), der Vertretung der Bereichsleitung: STK Sonja Buchberger und STK Sabrina Girstmair, beide sind Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegepersonen (DGKP). Erstere absolviert in Teilzeit das Masterstudium für Management berufsbegleitend und holt sich damit die Voraussetzung für die nächste Karrierestufe der Bereichsleitung. Zweitere sammelt als junges Talent erste Erfahrungen in der Führungsposition.

„Die Aufgabe der Stationskoordination wurde dafür genau analysiert, so dass alle wichtigen Informationen im Führungsteam erhalten bleiben und die Kontinuität für das Team sichergestellt ist. Wir sind schon sehr gespannt auf diese neue Möglichkeit, Führung bei uns zu leben“, so Koßmann. Für Bereichsleiterin DGKP Anna Turnheim PM.ME ist damit die notwendige stabile Führungsebene in unsicheren Zeiten gesichert.

Challenge: aus eins mach zwei

Das Topsharing bringt einige Herausforderungen mit sich:

  • Die beiden Führungskräfte müssen hinsichtlich Skills, Menschenbild, Zielsetzung, Arbeitsweise gut zusammen passen.
  • Die Dienstplanung und Anwesenheiten müssen angepasst werden.
  • Sehr viel Kommunikation ist zwischen den Führungskräften aber auch zum Team notwendig.
  • Es braucht Transparenz und klare Aufgabenverteilung wer ist wofür zuständig.
  • Ein Balanceakt für STK Sabrina Girstmair, die sowohl Führungskraft als auch Basismitarbeiterin ist.

„Wir stellen uns dieser Challenge, weil wir Nachwuchsführungskräften Entwicklung ermöglichen und erleichtern möchten und weil wir davon überzeugt sind, damit unsere Führungsebene langfristig mit den richtigen Mitarbeitenden besetzen zu können“, ist Pflegedirektorin Isabell Koßmann überzeugt.

Unkonventionelle Arbeitsmodelle

„Für uns ist Work-Life-Balance kein Modebegriff!“, fasst Koßmann zusammen. „Die Leben unserer Mitarbeitenden sind unterschiedlich, manche haben Kinder, andere nicht, manche wohnen weit weit weg, manche kommen mit dem Rad, manche streben Führungspositionen und andere Fachkarrieren an“, so Pflegedirektorin Dipl.-PWin Isabell Koßmann.

Daher bietet die Fachklinik in Wien Mariahilf individuell an die Bedürfnisse der Mitarbeitenden angepasste Varianten die Stunden zu reduzieren und wieder aufzustocken, freie Dienstplangestaltung, Sabbatical oder die Möglichkeit von unbezahltem Urlaub, wenn man einmal länger Zeit für sich braucht. „Wege entstehen, indem wir sie gehen“, so Pflegedirektorin Isabell Koßmann. „Wir entwickeln unkonventionelle Arbeitsmodelle und halten so unsere Werte lebendig.“

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