Am 12. Juli 2011 um 7.40 Uhr wurde erstmalig eine tagesklinische Operation erfolgreich im Barmherzige Schwestern Krankenhaus Wien durchgeführt. 15 Jahre später ist die operative tagesklinische Betreuung mit über 1.500 Eingriffen jährlich ein Erfolgsmodell.
Mit mittlerweile mehr als 1.500 tagesklinischen Eingriffen jährlich hat das Team im Barmherzige Schwestern Krankenhaus Wien umfangreiche Erfahrungen bei der „Operation-to-go“. Im Jahr 2011 wurde mit chirurgischen, plastisch-chirurgischen und orthopädischen Eingriffen gestartet. 2014 wurde in der Fachklinik erstmals in Österreich eine tagesklinische Entfernung der Gallenblase durchgeführt. Seit 2017 operiert man hier nicht nur chirurgisch, sondern auch urologisch, seit fünf Jahren ist der OP-Roboter auch tagesklinisch im Einsatz.
Moderne Operationsmethoden
Seit Juli 2011 wurden insgesamt 15.993 Patient*innen tagesklinisch betreut, 9.817 davon chirurgisch. Zu den Haupteingriffen zählen radikale Varizenoperationen (2.384), Verschluss eines Leisten- oder Oberschenkelhernie (1.390), minimalinvasive Behandlungen von Krampfadern (1.295) und die Entfernung der Gallenblase (1.143). Urologisch werden regelmäßig Eingriffe am äußeren Genital (Zirkumzision, Hydrocele), der Wechsel der Harnleiterschiene (Splint) und die Entfernung von Nieren- und Harnblasensteinen durchgeführt. Das Durchschnittalter einer*s tagesklinischen Patient*in ist 50,3 Jahre.
Morgens operiert, abends zuhause
Die Patient*innen werden morgens aufgenommen und bis zum Abend in die häusliche Pflege entlassen. Möglich macht dies neben der hohen Spezialisierung auf minimal-invasive OP-Methoden die große Expertise mit lokalen Anästhesieverfahren in der Fachklinik.
Tagesklinische Eingriffe entsprechen dem Wunsch der Patient*innen nach einem kurzen Krankenhausaufenthalt und haben ein großes Kostendämpfungspotenzial für das Gesundheitssystem.
Foto: Tagesklinik, Barmherzige Schwestern Krankenhaus Wien (c) Marcus Deak



