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Soziales Engagement
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Soziales Engagement

Hoffnung auf ein normales Leben - Kinderurologie aus Österreich in Eritrea

Im Jahr 2005 wurde das kinderurologische Team Austria von Prim. Doz. Dr. Marcus Riccabona (Leiter der kinderurologischen Abteilung des KH der Barmherzigen Schwestern Linz) gemeinsam mit dem Hammer Forum e.V. und mit großer finanzieller Unterstützung des Rotary Clubs Linz-Altstadt in Asmara, der Hauptstadt Eritreas, gegründet. Seither hat das Team zahlreiche Einsätze zu verzeichnen. Letzten Oktober war Prim. Dr. Johann Blasl bei einem solchen Einsatz dabei. Dabei erleichtert die Möglichkeit der Personalfreistellung für derartige Einsätze und die Unterstützung durch das Krankenhaus die Organisation ungemein.

Menschenwürdig

Die Haupttätigkeit im internationalen Operationszentrum für Kinder in Asmara ist die operative Versorgung von Verletzungen und angeborenen Fehlbildungen im Urogenitaltrakt. Diese meist nassen und äußerst unangenehm riechenden Kinder haben keine Zukunft in Eritrea, denn wer stinkt, ist vom Schulbesuch ausgeschlossen. Das bedeutet in der Folge, keine Chance auf Weiterbildung zu haben, kein normales Sozial- und Beziehungsleben führen zu können – ein Leben am Rande der Gesellschaft ist vorprogrammiert. „Man darf nicht viel über die Verhältnisse in Eritrea nachdenken. Ich bin über jedes einzelne Kind glücklich, das einen Vorteil von unserem Einsatz hat und dadurch ein normales Leben als Mensch führen darf“, so Prim. Blasl über seine Tätigkeit in Eritrea.

Hilfe zur Selbsthilfe

Wesentlich vor Ort sind die Ausbildung der Ärzte und des OP-Pflegepersonals sowie die Schulung des Pflegepersonals auf der Kinderstation und der Eltern. Ziel ist die Verbesserung der postoperativen Pflege (Hygiene, Wundpflege, Verbände). Es geht um die Hilfe zur Selbsthilfe. Nur durch die parallele Schulung der Leute vor Ort kann das Projekt langfristig nachhaltig sein.
http://www.nomahilfe.at/www.nomahilfe.at

Frühstücksausgabe

Die Frühstücksausgabe der Kongregation der Barmherzigen Schwestern in der Gumpendorfer Straße beginnt täglich – außer Sonntag – um 08.30 Uhr. Die Vorbereitungsarbeiten beginnen aber bereits um 07.30 Uhr. Da heißt es dann Brote streichen, Kaffee und Tee kochen und alles für die Gäste der Frühstücksaugabe herrichten. Das Besondere an der Frühstücksausgabe ist die Tatsache, dass sie vom Engagement zahlreicher ehrenamtlicher Mitarbeiter des Krankenhauses lebt. Diese Mitarbeiter wollen mehr geben als sie ohnedies bereits in einem Ordenskrankenhaus geben. Und das spüren die Gäste der Frühstücksausgabe. Die Räumlichkeiten wurden nun sogar erweitert, um die wartenden Gäste von der Straße weg zu bringen und hinein ins Gebäude zu bekommen. Im Mittelpunkt stand dabei nicht die Vergrößerung der Frühstücksausgabe, sondern die Tatsache, dass durch die Umbauarbeiten die Gäste ins Gebäude gebracht werden konnten. Dort befinden sich auch sanitäre Einrichtungen, was von den Gästen sehr geschätzt wird.

Kooperation mit dem neunerHAUS

Seit Herbst 2009 besteht eine diagnostische Zusammenarbeit mit der Zahnarztpraxis für Obdachlose des Vereins neunerHAUS in der Stumpergasse. Vor der Behandlung markomarisierter Patienten ist ein Bluttest erforderlich, um die Durchführbarkeit der Behandlung abzuklären. Für diesen Test werden die Patientinnen und Patienten der Zahnarztpraxis in das Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern geschickt. In der Ambulanz im 2. Stock findet die Untersuchung statt. Danach können die Patientinnen und Patienten sofort wieder in die Zahnarztpraxis zurückkehren – der Befund wird rund eine Stunde nach der Untersuchung direkt an die Zahnarztpraxis übermittelt. 

Partnerschaft für Nächstenliebe

Die Partnerschaft für Nächstenliebe wurde 2005 von den acht Wiener Ordens-spitälern ins Leben gerufen. Nähere Informationen finden Sie unter dem folgenden Link.

Ein Unternehmen der VINZENZ GRUPPE Gesundheit kommt von Herzen