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Schwerpunkt Prostata
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Schwerpunkt Prostata

Das Prostatakarzinom ist die häufigste Krebserkrankung des Mannes und ist bei rechtzeitiger Diagnose gut behandelbar. Das Risiko im Laufe des Lebens mit der Diagnose Prostatakrebs konfrontiert zu werden, beträgt 16 %. Das heißt, dass statistisch gesehen jeder sechste Mann daran erkrankt.

In der Abteilung für Urologie werden unsere Patienten mit den modernsten, aber bereits anerkannten und etablierten Techniken und Methoden behandelt. Das Team verfügt über eine große laparoskopische Erfahrung in der urologischen Tumorchirurgie.

Bei speziellen Fragestellungen bieten wir mit dem neuen 3-Tesla-MRT die Möglichkeit der direkten MR-gezielten Prostatabiopsie an.

PSA - Prostata spezifisches Antigen

Prostatakrebs ist im Spätstadium eine tödlich verlaufende Krankheit. Im Frühstadium zeigt diese Krebsart keine Symptome und ist nur über eine Erhöhung des Prostatawertes erkennbar. Dieser Wert wird Prostata-spezifisches Antigen (PSA) genannt und ist ein Tumormarker. Er wird mittels eines einfachen Bluttests ermittelt. Übersteigt der Wert eine bestimmte Grenze, besteht Verdacht auf Prostatakrebs. 

Dann aber ist die Heilung zu einem sehr hohen Prozentsatz möglich.
 
Bei Männern über dem 45. Lebensjahr sollte eine PSA-Bestimmung einmal pro Jahr gemacht werden. Dabei wird nur 10 ml Blut aus einer Armvene abgenommen, um den PSA-Wert zu bestimmen.

Prostate Health Index (phi): Neuer Parameter in der Diagnostik des Prostatakarzinoms

Patienten mit erhöhten PSA-Werten stehen meist vor einem Dilemma: Wie sollen sie herausfinden, ob sie tatsächlich an Krebs erkrankt sind und nicht nur eine Entzündung oder Vergrößerung der Prostata vorliegt?

Wir bieten nun eine neue, nicht-invasive Methode zur Beurteilung des Prostatakrebsrisikos an. Dieser neue Parameter wird phi (prostate health index) genannt und ist ersten Studienergebnissen zu Folge sensitiver in der Entdeckung des Prostatakarzinoms als der bisherige PSA-Wert. Wir verwenden diesen Wert derzeit in erster Linie bei speziellen Fragestellungen wie z.B. ob eine neuerliche Prostata-Biopsie notwendig ist. Ein niedriger phi-Wert weist auf ein geringes Prostatakrebsrisiko hin, während ein hoher phi-Wert anzeigt, dass eine Prostatabiopsie notwendig sein kann.

Entfernung des Sentinel-(Wächter-) Lymphknotens im Rahmen der Prostatakrebsoperation

Im Falle einer Krebserkrankung der Prostata wird das gesamte Organ komplett entfernt (radikale Prostatektomie). Doch ist bekannt, dass auch nach dem Eingriff zahlreiche Patienten weiterhin bösartige Krebszellen im Körper haben können. Eine der Hauptursachen dafür sind bereits frühe Absiedelungen in den Lymphknoten. Daher werden bereits während der Operation die ersten Lymphknoten nach der Prostata nach Metastasen untersucht. Diese werden mit einer speziellen Gammasonde aufgesucht und entfernt. Dies erhöht die Heilungschance beträchtlich.

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