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Adipositas Chirurgie
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Adipositas Chirurgie

Ab einem Body Mass Index (BMI) von über 40 kg/m2 bzw. von über 35 kg/m2 mit gewichtsbedingten Zusatzerkrankungen wie Diabetes mellitus, Bluthochdruck, Schlafapnoe etc. ist die Operation die beste Therapieoption, die ausschließlich eine Aufgabe für Spezialzentren mit umfassender Ausrüstung, Fachwissen und disziplinübergreifendem Teamgeist ist. An der Abteilung für Chirurgie sind mehrere Experten auf dem Gebiet Adipositas-Chirurgie tätig. Unser Ziel ist es, eine möglichst rasche Mobilisierung der Patientinnen und Patienten und damit eine schnelle Erholung nach der Operation zu erreichen.

Am Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Wien kommen die neuesten Technologien für ein gewebeschonendes Operieren zum Einsatz, wobei unterschiedliche Operationstechniken zur Verfügung stehen, die sich vereinfacht in zwei Gruppen aufteilen lassen: Einerseits kann durch eine operative Verkleinerung des Magens ein frühes Sättigungsgefühl erzielt werden, wodurch die Patientinnen und Patienten kleinere Mengen an Nahrung und damit weniger Kalorien zu sich nehmen. Andererseits kann die Verdauungsstrecke für die Nahrung im Dünndarm durch eine Operation verkürzt werden, wodurch der Körper die Kalorien nur mehr teilweise aufnehmen kann. Die meisten Operationsmethoden kombinieren diese beiden Effekte.

Die derzeit am häufigsten angewandte Operation ist der Magenbypass, bei dem ein kleiner Vormagen gebildet und mit dem Dünndarm verbunden wird. Auf diese Weise kann der restliche Magen, der Zwölffingerdarm und ein Teil des oberen Dünndarms umgangen werden. Die angeführten Operationstechniken werden alle laparoskopisch durchgeführt (D.h. es sind nur ca. 5 bis 10 Millimeter große Schnitte notwendig, über die die Operationsinstrumente eingeführt werden können.)

In letzter Zeit kristallisiert sich immer mehr ein individuelles Vorgehen für die Patientinnen und Patienten bei der Wahl der Operationsmethode heraus. Es gibt keine Operationsmethode, die für alle Betroffenen gleichermaßen geeignet ist. Erst in Abstimmung mit der Patientin oder dem Patienten und den Fachexperten im Adipositas-Board kann die geeignete Methode gefunden werden.

Die chirurgische Nachsorge erfolgt im Rahmen der Spezialambulanz, wobei anfangs kurze Kontrollintervalle und im weiteren Verlauf jährliche Kontrollen vereinbart werden. Der Erfolg des Gewichtsverlustes wird dokumentiert. Gegebenenfalls lönnen chirurgische Probleme besprochen werden. Darüber hinaus wird eine spezielle diätologische, internistische, psychologische und psychosomatische Nachsorge im Krankenhaus angeboten und mit Ärztinnen und Ärzten aus dem niedergelassenen Bereich zusammengearbeitet.

Eine eigene Nachsorgebroschüre – ähnlich wie der Mutter-Kind-Pass – begleitet die Patientinnen und Patienten nach der Operation.

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